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IG Metall @ SAP

Informationen für Beschäftigte der SAP SE und der SAP Deutschland SE & Co. KG



Frauenquote bei SAP

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17.10.2011 Die kurzzeitig einzige Frau im SAP-Vorstand wollte keine Quote. Heute gibt es ein "Spitzentreffen" der DAX-Konzerne in Berlin.

Eine freiwillige Selbstverpflichtung der DAX-Unternehmen ist bekannterweise ergebnislos geblieben. Ob es heute in Berlin ein gemeinsames Ziel der DAX-Unternehmen geben wird, ist sehr ungewiss.

Chancengleichheit gilt bekannterweise in vielen Unternehmen als Marketingmittel, dafür werden schon 'mal sechsstellige Euro-Beträge für eine SAP-Veranstaltung mit prominenten Gästen aus Politik und Wirtschaft ausgegeben.

SAP befindet sich mit seinem aktuellen Frauenanteil in Managementpositionen von 13 % auf einem mittleren Platz aller 30 DAX-Unternehmen in Deutschland. Absichtserklärungen bewirkten keine Veränderungen in den letzten zehn Jahren, obwohl genügend Zeit dafür vorhanden war. Jetzt sollen bis zum Jahr 2017 25% Frauen in Führungspositionen sein.

Die IG Metall unterstützt Chancengleichheit von Frauen und Männern in der IT-Industrie: Das Projekt "Arbeitsorientierte Innovationspolitik zur Sicherung und Förderung der Frauenbeschäftigung in industriellen Branchen", gefördert durch das Bundesarbeitsministerium und ESF-Mittel, unterstützt aktuell Betriebsräte in der IT-Industrie.

Wenn es etwa folgende Fragen im Betriebsrat gibt:

- Wie können Betriebsräte der Arbeits- und Leistungsverdichtung begegnen?
- Wie erreichen wir Beschäftigte besser mit den Maßnahmen zur Gesundheitsförderung?
- Wie sehen Beschäftigte ihre Balance von Arbeit und Privatleben?
- Wie sieht die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Managementpositionen aus?

Das Modellprojekt wurde durch die IG Metall ins Leben gerufen, um die Gleichstellung von Frauen und Männern in industriellen Branchen zu fördern.

Dazu gehört auch die Verbesserung von Arbeitsbedingungen - darin eingeschlossen die Balance von Arbeit und Privatleben, Gesundheitsförderung oder Arbeitszeitregelungen.

Ziel des Projektes ist es, Betrieben eine passgenaue (Weiter-)Entwicklung der Aktivitäten zu ermöglichen. Die Betriebe erhalten dazu Beratungsangebote und gleichstellungspolitische Impulse durch den Kooperationspartner der IG Metall, die Wert.Arbeit GmbH, Berlin.

So können beispielsweise gemeinsam Fragebögen oder Interviewleitfäden entwickelt werden, welche die unterschiedliche Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen und Männern gleichermaßen in den Blick nehmen. Es werden aber auch betriebliche Maßnahmen entwickelt, z.B. zur Verbesserung von Personalentwicklungsinstrumenten.

Letzte Änderung: 17.10.2011


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