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Frauendiskriminierung

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16.11.2011 Aus Statistiken können sich grundsätzlich Indizien für eine geschlechtsbezogene Diskriminierung ergeben.

Diese Statistiken müssen allerdings entsprechend aussagekräftig sein. Es reicht nicht aus, dass in derselben Branche in der vergleichbaren Hierarchieebene der Frauenanteil höher ist als beim Arbeitgeber. Auch ist es für die Annahme einer diskriminierenden Nichtbeförderung nicht ausreichend, dass auf der höheren Beförderungsebene deutlich weniger Frauen tätig sind als im Gesamtunternehmen. Eine geschlechtsbezogene Benachteiligung ist nur dann gegeben, wenn darüber hinaus weitere Anhaltspunkte für eine Diskriminierung sprechen.

BAG vom 22. Juli 2011 - 8 AZR 1012/08

Letzte Änderung: 15.11.2011


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