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IG Metall @ SAP

Informationen für Beschäftigte der SAP SE und der SAP Deutschland SE & Co. KG



Überlastung von Beschäftigten

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30.01.2013 Es besteht die Möglichkeit für jeden eine Gefährdungs- bzw. Überlastungsanzeige zu nutzen.

Beschäftigte arbeiten im Dauerstress. Im Rahmen der WSI-Betriebsrätebefragung 2008 ergab die Befragung von Betriebsräten, repräsentativ für Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten und Betriebsrat, dass 84% aller Betriebe Beschäftigte aufweisen, die ständig unter hohem Zeit- und Leistungsdruck arbeiten. Davon betroffen sind in diesen Betrieben im Durchschnitt 43% der Belegschaft. Als Auslöser für den Arbeitsstress in diesen Betrieben nennen Betriebsräte zu 84% eine zu enge Personaldecke, zu 79% hohe Eigenverantwortlichkeit der Beschäftigten und zu 75% die Abhängigkeit von Kundenvorgaben.

Nachteile dürfen den Beschäftigten durch eine Gefährdungsanzeige nicht entstehen. Die Gefährdungsanzeige hat auf Dienstweg über den direkten Vorgesetzten zu erfolgen. Auch sollte eine Kopie der ausgefüllten Gefährdungsanzeige an den Betriebsrat übersandt werden.

Mindestinhalte sind: Datum; Namen des/der Betroffenen; konkrete Schilderung der Situation am Arbeitsplatz; Schilderung der Arbeiten; Schilderung der bereits eingetretenen Folgen; Schilderung, was der verantwortliche Mitarbeiter bereits unternommen hat; Hinweis, dass eine Verantwortung für Fehler, die aufgrund der Gefährdungssituation aufgetreten, abgelehnt wird; Vorsorgliche Zurückweisung arbeitsrechtlicher Konsequenzen wie Kündigung und Abmahnung; Und die bitte um unverzügliche Abhilfe;

Letzte Änderung: 30.01.2013


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