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IG Metall @ SAP

Informationen für Beschäftigte der SAP SE und der SAP Deutschland SE & Co. KG



Kahlschlag bei HP

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04.02.2013 1.100 Mitarbeiter per Mail gekündigt.

Hofmann: Kontraproduktive Entscheidung

"Mit einer in die Zukunft gerichteten und weitsichtigen Personalpolitik hat das absolut nichts zu tun. Mit der Ausweitung des Stellenabbaus und der angekündigten Standortschließung sägt das Management bei HP an dem Ast, auf dem sie selbst sitzen", bringt der baden-württembergische IG Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann seine Ablehnung der Entscheidung des HP Managements zum Ausdruck. "Das IT-Dienstleistungsgeschäft benötigt in hohem Maße Zuverlässigkeit, solide Auftragsbearbeitung, innovative Lösungen und motivierte Beschäftigte. In all diesen Punkten ist diese Entscheidung kontraproduktiv".

Schild: IG Metall wird nicht tatenlos zuschauen

Armin Schild, Leiter des IG Metall Bezirks Mitte hebt hervor: "Diese, gegen die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat durchgesetzte, Entscheidung zur Schließung des HP Standortes in Rüsselsheim ist ein Fehler und ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Die IG Metall wird gemeinsam mit dem Betriebsrat und ihren Mitgliedern bei HP, nicht tatenlos zuschauen, wie 1.100 qualifizierte Jobs bei HP im Rhein-Main Gebiet einem fragwürdigen Handstreich-Manöver zum Opfer fallen."

Katzan, Müller: Dagegen gestimmt

"Die Beschäftigten sollen hier für Managementfehler gerade stehen, ohne das eine Strategie erkennbar wird, wohin sich HP in Deutschland entwickeln soll. Wir fordern eine langfristige Personalplanung und Entwicklungsmöglichkeiten für die Beschäftigten im Konzern, an Stelle einer kurzfristigen Kahlschlagpolitik!", begründen die Aufsichtsratsmitglieder Johannes Katzan (IG Metall) und Thomas Müller (verdi) der HP Deutschland GmbH ihre Gegenstimmen zu den Plänen der Geschäftsführung.

Im Dezember 2012 wurde ein Freiwilligenprogramm zwischen Gesamtbetriebsrat und Geschäftsführung vereinbart. Darin wurden die Rahmenbedingungen für den Abbau von zunächst 450 Stellen im Bereich des HP-Produktgeschäftes in einem freiwilligen Programm geregelt und gleichzeitig Eckpunkte eines Altersteilzeitmodells sowie ein Qualifizierungsprogramm vereinbart. Diese Vereinbarung sollte im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit Basis für die anstehenden Umstrukturierungen des Unternehmens sein.

Hornung: GBR wurde nicht einbezogen

"Wir sind empört, dass wir in die Planungen des Managements nicht einbezogen wurden. Wer von uns vertrauensvolle Zusammenarbeit erwartet, muss auch seinen Teil dazu beitragen", kommentiert der HP Gesamtbetriebsratsvorsitzende Günter Hornung das aktuelle Vorgehen des Managements.

Letzte Änderung: 04.02.2013


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