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IG Metall @ SAP

Informationen für Beschäftigte der SAP SE und der SAP Deutschland SE & Co. KG



Der SAP-Gesundheitsreport 2012

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22.07.2013 Warnsignale werden seit Jahr(zehnt)en ignoriert.

Für das SAP-Gesundheitswesen stehen die "psychomentalen Belastungen im Hochleistungsumfeld im Vordergrund" und es definiert das Unternehmen SAP als ein "im Kern nachhaltig gesundes und erfolgreiches Unternehmen."

Dramatisch: Allein in Deutschland sind im Jahr 2012 über 1.000 Langzeitkranke im Betrieblichen Eingliederungsmanagement dazu gekommen. Von einer nachhaltigen, sozialen Entwicklung kann anhand dieser Entwicklung kaum gesprochen werden, außer in aufbereiteten Marketingbroschüren.

Kommentar des SAP-Gesundheitswesens: "Trotz steigendem Durchschnittsalter bei SAP ist es gelungen den relativen Anteil der langzeiterkrankten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren stabil auf niedrigem Niveau zu halten."

Selten sind Krankheitstage genau erfasst: "Bei der Fehltage-Analyse ergeben sich über die letzten 2 Jahre stabile Werte bei SAP AG, entgegen dem Trend der vorherigen Jahre. Bei der SAP & Co. KG hat sich der leicht ansteigende Trend weiter fortgesetzt. Zu betonen ist, dass bei den TK-Zahlen meist die Kurzzeiterkrankungen unter 3 Fehltage ohne AU-Bescheinigung nicht erfasst sind, bei der internen HR-Statistik aber mit erfasst sind.", jedoch nicht immer von den Beschäftigten eingetragen werden.

Ist das wirklich sozial nachhaltig? "Das Thema der Zukunft ist jedoch nicht das Messen der physischen Abwesenheit (Absentismus), sondern die Frage, wie viel Produktivität dadurch verloren geht, dass Mitarbeiter dem Unternehmen nicht ihr volles Potenzial zur Verfügung stellen können (Präsentismus)."

Anhang:

SAP-Gesundheitsbericht 2012

SAP-Gesundheitsbericht 2012

Dateityp: PDF document, version 1.5

Dateigröße: 3032.64KB

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Letzte Änderung: 22.07.2013


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