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IG Metall @ SAP

Informationen für Beschäftigte der SAP SE und der SAP Deutschland SE & Co. KG



Wenig Fortschritte

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15.01.2014 Im Schnitt verdienen Europas Frauen heute noch immer 16,2 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. In Deutschland 22,2 Prozent. Das geht aus einem aktuellen Bericht der EU-Kommission hervor.

Gleichstellungspolitik ist im Unternehmen nicht immer transparent. Besonders Chancengleichheit bei Entgelt und beruflicher Entwicklung erleben, in unserer Branche mit über 900.000 Beschäftigten, viele der 240.000 Frauen als ungerecht.

Hintergründe für HR-Management und Vorstände sind oftmals der Fachkräftemangel und demografische Wandel sowie der Glaube, dass gemischte Teams erfolgreicher sind.

Unsere Hintergründe sind die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern im Job sowie Gute Arbeit, d.h., eine Entgeltgerechtigkeit und Vereinbarkeit von Arbeit und Leben.

Die Personalabteilung schreibt gerne theoretische Berichte und Absichtserklärungen, erhält dafür Auszeichnungen und Awards, doch üblicherweise sollten Sozialpartner am "gleichen Strang" ziehen. Bei SAP wird deutlich: Es wird gezogen, doch (noch) nicht gemeinsam!

In anderen Betrieben wird zum Beispiel soziales Engagement und Familienzeit als Karrierebaustein zur Förderung einer familienfreundlichen und nachhaltigen Führungs- und Unternehmenskultur verwendet: Elternzeit, Pflege von Familienangehörigen sowie soziales Engagement/soziales Ehrenamt werden als wertvolle Lebenserfahrung wertgeschätzt und können als ein Karrierebaustein zum Erreichen der nächsten Hierarchieebene eingebracht werden. Gesellschaftliches Engagement und Übernahme von sozialer Verantwortung fördern das gesellschaftliche Bewusstsein und erhöhen die Sozialkompetenz. Neben fachlichem Know-how sind vor allem die Sozialkompetenz sowie interkulturelles Denken und Handeln unabdingbare Erfolgsfaktoren für ein global erfolgreich agierendes Unternehmen.

Es wäre doch ein Anfang, wenn wenigstens alle Stellen als Teilzeit ausgeschrieben werden. Und egal welches Geschlecht: Der Joblevel und die Bezahlung sollten sich nicht unterscheiden.

"Es muss sich etwas in den Köpfen ändern."

Letzte Änderung: 15.01.2014


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