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IG Metall @ SAP

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Arbeitgeber muss Initiative ergreifen

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26.01.2014 Bei Vorliegen erheblicher Krankheitszeiten muss der Arbeitgeber nach §84,2 Sozialgesetzbuch IX mit Zustimmung und Beteiligung des Betroffenen ein betriebliches Eingliederungsmanagement durchführen.

Ziel ist es festzustellen, aufgrund welcher gesundheitlichen Einschränkungen es zum bisherigen Ausfall gekommen ist und ob Möglichkeiten bestehen, sie durch bestimmte Veränderungen künftig zu verringern, um eine Kündigung zu vermeiden. Kündigt der Arbeitgeber, ohne vorher dieses Verfahren ordnungsgemäß durchgeführt zu haben, führt dies im Kündigungsschutzprozess zu einer Veränderung der Darlegungs- und Beweislast. Der Arbeitgeber muss dann von sich aus alle denkbaren oder vom Beschäftigten bereits genannten Alternativen würdigen und im Einzelnen darlegen, aus welchen Gründen sowohl eine Anpassung des bisherigen Arbeitsplatzes als auch eine Beschäftigung auf einer anderen leidensgerechten Stelle nicht möglich ist. (BAG vom 10. Dezember 2009 - 2 AZR 400/08)

Letzte Änderung: 23.01.2014


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