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Steuern erhöhen Ungleichheit

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21.03.2014 Wer gut verdient, wird in Deutschland durch Steuern nur wenig belastet. Menschen mit geringem Einkommen dagegen tragen über Verbrauchsteuern und Mehrwertsteuer eine relativ starke Belastung.

Zu der seit 20 Jahren wachsenden Kluft bei den Einkommen tragen laut IMK nicht nur steigende Kapitaleinkommen und zunehmende atypische Beschäftigung bei, sondern auch die sinkende Umverteilung über Steuern und Sozialbeiträge. Laut den Forschern hat etwa eine Auswertung des Instituts der Deutschen Wirtschaft gezeigt, dass nur bei der Einkommensteuer die relative Belastung mit steigendem Einkommen wächst, während bei der Mehrwertsteuer die relative Belastung der niedrigen Einkommen am höchsten ist.

Zudem habe sich der Anteil der diversen Steuerarten am Gesamtaufkommen seit 1990 stark verschoben. In den frühen 1990er-Jahren war die Einkommensteuer demnach die wichtigste Einnahmequelle mit einem Anteil von über 38 Prozent. Dieser hat sich bis Mitte der 2000er-Jahre auf weniger als 29 Prozent reduziert. Im Jahr 2011 lag ihr Anteil bei 30 Prozent. Umgekehrt ist es bei der Mehrwertsteuer: Sie trug 1991 rund 27 Prozent zum Steueraufkommen bei. 2011 waren es mehr als 33 Prozent.

Quelle: Böckler Impuls 15/2013, Link zur Vollversion unten.

Letzte Änderung: 20.03.2014


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