Springe direkt zu: Seiteninhalt, Hauptmenü, Bereichsnavigation

IG Metall @ SAP

Informationen für Beschäftigte der SAP SE und der SAP Deutschland SE & Co. KG



Bei SAP gibt's 2015 im Mittel 3% mehr

IG Metall @ ITK - Unsere Branche - Unsere Gewerkschaft

02.02.2015 1% Erhöhung der Tabellenwerte und 2% Strukturkomponente - das ist für einen weltweiten Marktführer eher bescheiden. Es reicht zum Inflationsausgleich - aber nicht zur Teilhabe am Wohlstandswachstum.

SAP hat heute ihren Mitarbeitern mitgeteilt, dass die mittlere Gehaltserhöhung mit Wirkung vom 1.1.2015 3% beträgt. Mit dem Betriebsrat der SAP SE wurde vereinbart, dass 1%-Punkt als Sockel gleichmäßig an alle Beschäftigten verteilt wird und die Tabellenwerte um diesen Betrag verschoben werden. In tarifgebundenen Betrieben entspricht das der Tariferhöhung. Der Betriebsrat hatte unter Berücksichtigung des Nachholbedarfs von 2014 allein für den Sockel 3.9% veranschlagt.

Die restlichen 2%-Punkte werden als Strukturkomponente in die Bewegung der Beschäftigten innerhalb des Gehaltssystem gesteckt. Wie viel die einzelnen Beschäftigten davon tatsächlich erhalten, hängt von der Beurteilung durch den Vorgesetzten ab.

In tarifgebundenen Betrieben wird so etwas außerhalb von Gehaltsrunden oder Tariferhöhungen über Umgruppierungen erreicht, wofür das SAP-Gehalts- und Stellensystem aber nicht ausgelegt ist. Die Strukturkomponente durch die Verlagerung in die Gehaltsrunde über das ausgelobte Budget von der Kassenlage abhängig zu machen, halten wir für einen Fehler. Stattdessen sollte sich dieser Betrag aus der Struktur des Gehaltssystems (Tarifvertrag) zusammen mit der Sozialstruktur der Beschäftigten ergeben. In Tarifverhandlungen wird diese Komponente daher für gewöhnlich gar nicht verhandelt.

Wir sind gespannt, wie hoch im Vergleich zu dieser Systemverschiebung von 1% die nächste Tariferhöhung der IG Metall im Bereich M&E ausfallen wird.

Letzte Änderung: 02.02.2015


Adresse:

IG Metall Heidelberg | Friedrich-Ebert-Anlage 24 | D-69117 Heidelberg
Telefon: +49 (6221) 9824-0 | Telefax: +49 (6221) 9824-30 | | Web: www.heidelberg.igm.de

Service-Links: