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Duale Ausbildung

Pressedienst

11.03.2015 Selbstverwaltung der Arbeitsagentur Heidelberg betont die Bedeutung der dualen Ausbildung.

Der Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Heidelberg hat die Bedeutung der betrieblichen Ausbildung für den regionalen Arbeitsmarkt immer wieder eingehend diskutiert. Er setzt sich dafür ein, diese weiter zu stärken und die mit einer dualen Ausbildung verbundenen Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten noch deutlicher zu machen. "Die betriebliche Berufsausbildung ist eine der wesentlichen Säulen zur Deckung des Fachkräftebedarfes für die Betriebe - auch künftig. Deshalb ist es zunehmend problematisch, wenn die Zahl der Ausbildungsplätze weiter sinkt und wenn Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben" sagt Mirko Geiger, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Heidelberg und amtierender Vorsitzender der Selbstverwaltung.

"In den letzten Jahren wurden die Auswirkungen des demografischen Wandels nach und nach auch in der Region immer sichtbarer. Die Zahl der Schulabgänger ist bereits zurück-gegangen oder wird noch zurückgehen" erklärt Dr. Rupert Felder, Personalleiter der Heidelberger Druckmaschinen AG und alternierender Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit. Gleichzeitig werden wegen der Alterspyramide in den Betrieben verstärkt Fachkräfte aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Herausforderung sei nun, junge Menschen auf möglichst direktem Weg und ohne Umwege in Ausbildung und zu einem beruflichen Abschluss zu bringen. Denn einerseits ist eine Berufsausbildung die beste Voraussetzung für den erfolgreichen Einstieg in das Erwerbsleben und andererseits können Unternehmen so den eigenen Fachkräftenachwuchs sichern, so der übereinstimmende Apell der Vertreter der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der öffentlichen Hand.

Damit Jugendliche individuell die bestmögliche Entscheidung für den eigenen Weg inner-halb des Ausbildungssystems treffen können, müssen auch die mit einer dualen Ausbildung verbundenen Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten bekannt sein. Diese Chancen noch transparenter zu machen, ist nicht nur Aufgabe der Berufsberatung der Arbeitsagentur, sondern auch der Berufsorientierung in den Schulen - auch in den Gymnasien, der Kammern und Verbände und der Wirtschaft. Konkret wurde hierzu nun zwischen Selbstverwaltung und Agentur für Arbeit eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit von Berufsberatung und Schulen verabredet.

Die alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, Mirko Geiger und Rupert Felder, unterstützen die bisherigen und die neuen Initiativen und Anstrengungen der Heidelberger Arbeitsagentur für die Ausbildungs- und Beschäftigungssicherung in der Region. Der Verwaltungsausschuss würdigte in seiner jüngsten Sitzung auch das hohe Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Arbeitsagentur bei der Unterstützung sowohl junger Menschen auf dem Weg zum Berufsabschluss, wie auch lebensälterer Männer und Frauen, die an einer abschlussorientierten Maßnahme teilnehmen.

Letzte Änderung: 17.03.2015


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