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IG Metall @ SAP

Informationen für Beschäftigte der SAP SE und der SAP Deutschland SE & Co. KG



Gehalt und Gleichbehandlung

15.02.2017 ... so der Titel eines Artikels im Februar Newsletter des Betriebsrats der SAP SE. Die unverhältnismäßig großen, systembedingten Streuungen der Gehälter bei gleicher Tätigkeit bei SAP sind bekannt.

Innerhalb einer Bandbreite von über 80% gibt es keine Kriterien, die ein Gehalt als adäquat definieren würden.

In seinem Februar Newsletter unterrichtete der Betriebsrat der SAP SE die Belegschaft nun über die Möglichkeit sich mit seiner Hilfe mehr Klarheit über die Frage zu verschaffen, ob man fair bezahlt wird. Da der Betriebsrat die Gehaltslisten einsehen kann, kann er zu diesem Zweck den Beschäftigten individuell Auskunft über die Kennzahlen (Mittelwerte und Streuung) einer Vergleichsgruppe von Kolleginnen und Kollegen geben (Mindestgröße 8). Insbesondere bei internen Wechseln sehe das Gehaltssystem einen solchen Vergleichsgruppen-Check selbst vor. Empfehlenswert ist nach unserer Erfahrung eine initiale Beratung bei einem Mitglied des Betriebsrats, dem man vertraut.

Das finden wir gut. Der Betriebsrat bietet den Kolleginnen und Kollegen damit schon jetzt Möglichkeiten zur Gehaltstransparenz, die momentan im Gesetzentwurf für mehr Lohngerechtigkeit von Ministerin Manuela Schwesig angedacht sind. Wir hätten uns nur gewünscht, dass der Betriebsrat über seinen Beschluss von 23.4.2015 die Belegschaft zeitnäher unterrichtet hätte. Entsprechende Vorschläge der IG Metall nahen Betriebsratsliste Pro Mitbestimmung hatte es gegeben. Damals hatte der Betriebsrat auf Initiative dieser Liste beschlossen, dass jedes Mitglied des Betriebsrats den Kolleginnen und Kollegen Ihre Mittelwerte und Streumaße von Gehaltsdaten einer Peergruppe weitergeben darf, wenn die erfasste Personengruppe mindestens 8 Mitarbeiter umfasst.

Letzte Änderung: 14.02.2017


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