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IG Metall @ SAP

Informationen für Beschäftigte der SAP SE und der SAP Deutschland SE & Co. KG



SAP trifft Deutschen Gewerkschaftsbund

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19.12.2017 Erster Meinungsaustausch zwischen Bill McDermott und Rainer Hoffmann in Berlin.In Bezug auf andere Unternehmen wäre dies keine Schlagzeile, für SAP bedeutet das Treffen eine Zäsur.

Elf Jahre nach der beschwerlichen Betriebsratsgründung ist SAP damit endgültig in der deutschen Mitbestimmungswelt angekommen.
Das Treffen wurde durch die gewerkschaftlichen Arbeitnehmer im Aufsichtsrat vorbereitet.
Sebastian Sick, Jurist in der Hans-Böckler-Stiftung und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat von SAP: "SAP verändert mit seinen Softwareprodukten die Arbeit der Zukunft. Der DGB und die SAP haben jeweils ein vitales Interesse daran diesen Wandel zu gestalten. Ein partnerschaftlicher Austausch dient zugleich dem Unternehmen und dem Wohle der Arbeitnehmer über die Unternehmensgrenzen hinweg. Mein Ziel als erster externer Gewerkschaftsvertreter von IG Metall und Verdi im SAP Aufsichtsrat ist es, genau solche Brücken zu bauen. Ich bin froh, dass dies hier gelungen ist."
In dem Gespräch wurde u.a. diskutiert wie der Transfer der Beschäftigten in die Welt der Arbeit 4.0 gestaltet werden sollte. McDermott betonte, dass die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt unter dem Strich keine Arbeitsplätze kosten würde. Hoffmann hob die Notwendigkeit hervor, alle Beschäftigten für die Arbeit in der digitalisierten Welt zu qualifizieren. So wurden gemeinsame Projekte zur Weiterbildung der Beschäftigten sowie Folgetreffen vereinbart.

Andreas Hahn von der Verdi Betriebsgruppe, Betriebsrat und Mitglied im Aufsichtsrat der SAP bewertete das Gespräch sehr positiv und nannte es ein gutes und wichtiges Signal, wenn der SAP-Konzern seiner großen gesellschaftlichen und sozialpartnerschaftlichen Verantwortung gerecht wird, und künftig mit den Gewerkschaften die anstehenden Prozesse gestalten will.

Eberhard Schick, Betriebsrat und IG Metall-Mitglied begrüßt die sich anbahnende Zusammenarbeit und betont, dass die Beachtung der Mitbestimmung und die Einbeziehung der Beschäftigten in Deutschland eine zwingende Voraussetzung für den Erfolg der fortschreitenden Digitalisierung ist. Unternehmen, die dies nicht erkennen, werden als Anbieter digitaler Produkte nicht erfolgreich sein. "Die Kunden als Anwender müssen mit ihren Arbeitnehmervertretungen Perspektiven für Beschäftigung mit neuen Aufgaben und Wege zur Qualifizierung entwickeln", so Schick.

Letzte Änderung: 19.12.2017


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