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IG Metall @ SAP

Informationen für Beschäftigte der SAP SE und der SAP Deutschland SE & Co. KG



Was gibt's Neues im Betriebsrat?

Aufbau einer modernen Gesellschaft

08.08.2006 Die Geschäftsordnung ist verabschiedet worden - Weitere BR-Ausschüsse

Um die Betriebsratsgründung bei der SAP AG ist's - von außen betrachtet - etwas ruhiger geworden, ein ganz natürlicher Prozess. Der Betriebsrat ist am 21.6.2006 für vier Jahre gewählt worden; er hat inzwischen seine intensive Gremienarbeit aufgenommen. Allen Mutmaßungen zum Trotz lebt die SAP AG noch! Die 37 Betriebsratsmitglieder sind mit Eifer dabei, aufzubauen, was die anderen 29 DAX-Unternehmen schon seit Jahrzehnten besitzen: Einen funktionierenden Betriebsrat. Die Herausforderung ist sehr groß, es muss "von Null auf Hundert" ein Gremium installiert werden, dass in der Lage ist, die Belange der ca. 11.000 Mitarbeiter umfassenden SAP AG gut zu vertreten.

Geschäftsordnung und weitere stellv. Vorsitzende des BR
Der erste Meilenstein war die Wahl der BR-Vorsitzenden, des stellv. Vorsitzenden und die Wahl des geschäftsführenden Ausschusses = Betriebsausschuss (Konstituierung 3.7.06). Das nächste Ziel war die Erstellung einer Geschäftsordnung, auch das konnte einen Monat später, am 3.8.06, erfolgreich abgeschlossen werden (siehe www.pro-br.de - SAP-interne Mitteilungen). Es hat sich inzwischen auch als praktisch herausgestellt, neben der BR-Vorsitzenden (Helga Classen) und dem stellv. Vorsitzenden (Klaus Gassmann) zwei weitere stellv. Vorsitzende zu wählen, damit der 37-köpfige, bundesweit zuständige Betriebsrat trotz Urlaub, Krankheit und dienstlicher Abwesenheit nie "führungslos" ist: Christa Janssen-Gahler (Liste MUT) wurde zur zweiten und Lars Lamade (Liste WfD) wurde zum 3. stellv. Vorsitzenden gewählt. Und inzwischen gibt es auch einen gesonderten BR-Ausschuss für "Personelle Einzelmaßnahmen" BR-PEM, der sich ausschließlich mit den Themen Einstellung, Versetzung, Ein-, Umgruppierung und Kündigungen beschäftigt (§ 99 und § 102 BetrVG). Eberhard Schick von der Liste ProBetriebsrat ist Mitglied in diesem BR-PEM-Ausschuss.

Was tut die Gewerkschaft für SAP?
Wir haben fast täglich mit Rat und Tat zur Seite gestanden, soweit man uns dazu befragt hat (Konzept: Hilfestellung). Als Hauptaufgabe einer Gewerkschaft sehen wir dabei die Verbindung von innerbetrieblichen Akteuren mit außerhalb der Betriebe vorhandenen Wissensträgern. Was den Aufbau einer betrieblichen Interessenvertretung "Betriebsrat" betrifft, hat die IG Metall in weit über 100-jähriger Gewerkschaftserfahrung sehr viel Wissen ansammeln können. Das sollte man nutzen und dies wird auch von der Liste ProBetriebsrat genutzt. Ein Betriebsrat sollte ja nicht nur das BetrVG kennen. Gerade die sehr umfangreiche, stets aktuelle Rechtsprechung dazu und vor allem die Erfahrung aus der täglichen betrieblichen Arbeit in vergleichbaren Betrieben gilt es, mit in die SAP-Betriebsratsarbeit einzubeziehen. Das gelingt zusehends besser, ohne dass dabei die SAP-Kultur Schaden nimmt.

Wie geht es weiter?
Was sind die nächsten Schritte des BR-Gremiums? Die Installierung weiterer gesonderter BR-Ausschüsse wird in kurzer Zeit folgen, da bei der Größe des SAP-Betriebsrats eine Spezialisierung unausweichlich ist. Aber das soll nicht heißen, dass der Betriebsrat nicht seiner Hauptverpflichtung - das Weisungsrecht des Arbeitgeber zu reduzieren - eifrig nachkommt oder gar, dass die BR-Mitglieder in dieser Zeit für die Belegschaft nicht erreichbar sind. Ganz im Gegenteil. Auch in der Urlaubszeit hat der Betriebsrat immer 37 Betriebsratmitglieder, denn nicht anwesende BR-Mitglieder werden von den Nachrückern der einzelnen BR-Listen für die Dauer ihrer Abwesenheit ersetzt. Das ist ein weiterer Vorteil des Gremiums Betriebsrat gegenüber dem früheren SAP-Modell ANV! Die Liste ProBetriebsrat informiert laufend aus der täglichen Betriebsratsarbeit in ihrer eigenen Homepage www.pro-br.de (überwiegend SAP-intern). Nutzen Sie die Gelegenheit, dass die BR-Mitglieder jederzeit für die Belegschaft erreichbar sind.

Letzte Änderung: 31.07.2008


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