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Große Herausforderung? Oder nur Rentenkürzung?

17.10.2006 Das geht besser. Aber nicht von allein! Flexible Ausstiegsmöglichkeiten bis 65 statt Rente mit 67

Für eine Beschäftigungsbrücke zwischen Alt und Jung. Wesentlich mehr und qualifizierte Ausbildungesplätze, wer nicht ausbildet, muss zahlen.

Dies sind einige der Alternativen der DGB Gewerkschaften zu den geplanten Verschlecherungen durch die große Koalition. Die aktuell diskutierten Regierungsvorstellungen enden in der Erkenntnis:

Opa fährt zur Arbeit, und die Enkel zum Arbeitsamt.

Die geplante Rente mit 67 nennt Jürgen Peters, Vorsitzender der IG-Metall, schlicht ein Rentenkürzungsprogramm. Auf dem Arbeitsmarkt wird schon heute für ältere Kolleginnen und Kollegen die Luft dünn. Nur 40 Prozent der über 55-Jährigen sind derzeit noch berufstätig.

Sollte jemand mit 60 Jahren in Rente gehen wollen (oder müssen), hat sie oder er auf 0,3 Prozent pro Monat an Rente zu verzichten. Bis zum 65 Lj. sind das jetzt schon 18 Prozent an Rentenkürzung. Bei dem geplanten Rentenbezug mit 67 kommen weitere 7,2 Prozent lebenslange Rentenkürzung dazu.

Wer kann aber auf 25,2 Prozent weniger Rente, und zwar dauerhaft, verzichten bei Durchschnittsrenten von unter 1000 Euro? Vielleicht spielt ja auch die Überlegung mit eine Rolle, dass sich zahlreiche potentielle RentenbezieherInnen zu Tode schuften? So würde sich das Problem sozusagen biologisch lösen.

Die "Alten" kommen nicht raus und die Jungen dürfen nicht rein ins Erwerbsleben. Darauf lässt sich zur Zeit und zum Teil die unsoziale Politik der Regierung reduzieren!

So werden jungen Menschen Chancen genommen, die Zukunft ist verbaut. Die Wirtschaft drückt sich, mit Unterstützung der großen Koalition, vor ihrer sozialen Verantwortung mehr Ausbildungsplätze anzubieten oder ausgelernte Azubis zu übernehmen.

Es gibt also viele gute Gründe, am kommenden Samstag, 21. Oktober, zusammen mit den DGB Gewerkschaften in Stuttgart und vier weiteren Städten unseres Landes zu demonstrieren (Kundgebungsorte: Berlin, Dortmund, Frankfurt a.M., München und Stuttgart). Siehe Link 1.

Abfahrtszeiten und Abfahrtsorte erfahren Sie über die Mitgliedsgewerkschaften des DGB.

Letzte Änderung: 21.03.2013


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