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Zeit zum wach werden

18.10.2006 Das geht besser. Aber nicht von allein! Einkommen, die zum Leben reichen

Dazu gehören tariflich abgesicherte Löhne und Gehälter und auch zur Grundabsicherung Mindestlöhne von mindestens 7,50 Euro. Arbeitslose dürfen nicht gezwungen werden, für Dumpinglöhne zu arbeiten.

Ziel muss sein:
Jeder Mensch muss von seinem Einkommen leben können. Die beabsichtigte Steuerreform würde die Verteilungsgerechtigkeit weiter verschlechtern.

Armut hat einen Namen: Hartz
Etwas seltsam mutet die aktuelle Diskussion um den Begriff "Unterschicht" an. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse spricht in diesem Zusammenhang eine alte aber oft vergessenen Tatsache an. Nämlich, dass wir in einer Klassengesellschaft leben, die diese Armut an die Oberfläche bringt (siehe Link 1 und 2).

Vor allem auf dem Rücken der Arbeitslosen, die ohnehin nichts oder nicht mehr viel besitzen (dürfen), werden Milliarden Euro gespart. Jetzt soll noch mehr Druck gemacht werden. Unternehmerverbände und Regierungsberater fordern weitere Kürzungen. Die Arbeitslosen sollen gezwungen werden, jeden noch so schlecht bezahlten Job anzunehmen.

Prekäre Arbeitsverhältnisse
So werden noch mehr und noch schneller als bisher Vollzeitarbeitsplätze in schlecht bezahlte, sog. prekäre Arbeitsplätze verwandelt, nach Osten verlagert, also ganz abgebaut, mit unseren Steuergeldern subventioniert. (Prekär: Siehe Glossar in der Linkliste).

Die Schieflage auf dem Arbeitsmarkt nimmt zu:
Langzeitarbeitslosigkeit steigt weiter, Billigjobs verdrängen anständige (erstrebenswerte) Arbeitsplätze, die Löhne und Gehälter geraten weiter unter Druck.

Die bekannten aber allgemein noch nicht zur Kenntnis genommenen Folgen sind:
Weiter zunehmende Armut, vor allem der Kinderarmut. Weitere Ausgrenzung großer Bevölkerungsteile. Ein Ansteigen der Wahl- und Staatsverdrossenheit ist absehbar. Eine erfolgreiche Verteidigung demokratischer Werte in den Betrieben und in der Gesellschaft wird durch drohende Arbeitslosigkeit in Frage gestellt. Falschen Argumenten der Rechstradikalen wird eher geglaubt, weil einfache Sprüche einer differenzierten Betrachtung vorgezogen werden.

Dieser bedrohlichen Entwicklung gilt es entschlossen und mit gewerkschaftlicher Kraft entgegenzutreten. Es gibt also viele gute Gründe am kommenden Samstag, 21. Oktober mit den DGB Gewerkschaften in Stuttgart und vier weiteren Städten unseres Landes zu demonstrieren.

Abfahrtszeiten und Abfahrtsorte erfahren sie über die Mitgliedsgewerkschaften des DGB, siehe auch Linkliste.

Letzte Änderung: 22.03.2013


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